
Mercedes-Benz-LKW, Teil der Nutzfahrzeugsparte der Daimler AG, produzierte unter dem Firmennamen Daimler-Motoren-Gesellschaft (DMG) 1896 den ersten LKW der Welt. DMG schloss sich mit der Firma Benz & Cie zu dem Unternehmen Daimler-Benz zusammen und entwickelte sich zum bedeutendsten LKW-Hersteller der Welt. . Seit der Fusion trägt die LKW-Marke die Bezeichnung Mercedes-Benz.
In dem Werk Wörth am Rhein, dem wichtigsten Produktionsstandort, werden LKW der Baureihen Actros, Azego, Axor, Econic, Zetros und Unimog gebaut.
1945
ab 1949
1950
1953
1954 |
Nachbau des Opel Blitz der Adam Opel AG unter der Bezeichnung L 701
Produktion der Eigenentwicklung L 3250 (6,5 t zulässiges Gesamtgewicht)
L 3500 mit leicht erhöhter Nutzlast
Erweiterung des Programms durch L 4500 mit 90 PS, ab 1956 mit 100 PS
Umbenennung aller Mercedes-LKW (L 3500 -> L 311, L 4500 -> L 312) |
Mittelschwere Hauben-LKW ab 5 t Nutzlast aus Gaggenau
ab 1945
ab 1949
1952
1953
1954
1956
1957
1959 |
Weiterführung der Produktion des L 4500 (4,5 t Nutzlast)
Weiterentwicklung zum Typ L 5000 (5 t Nutzlast)
optische und technische Überarbeitung - Motorleistung 120 PS
Modell L 5500 (5,5 t Nutzlast)
L 325 (12 t Gesamtgewicht)
L 329 (145 PS)
L 334 (200 PS) - für Export bestimmt
Ende der Produktion mittelschwerer Hauben-LKW |
Schwere Langhauber ab 6,5 t Nutzlast
1950
1954
1956 - 1958 |
L6600 (6 t Nutzlast) - Lange, breite Motorhaube, mächtiger Kühler, relativ kleines Fahrerhaus, 145 PS Vorkammer-Dieselmotor
Umbenennung in L 315
L 326 (8 t Nutzlast; 192 PS, später 200 PS) |
Rundliche Frontlenker
ab 1950
ab 1954
1958
1959
ab 1967/68
1967
2008 |
Umbau von Fahrgestellen für Haubenfahrzeuge anderer Hersteller zu Frontlenkern
eigene Produktion von Fahrgestellen für Frontlenker, Zukauf von Führerkabinen der Firma
Wackenhut
Pontonform für schwere Haubenfahrzeuge
Kurzhauber in der leichten und mittleren Gewichtsklasse. Design an PKW-Bau orientiert
Fahrerhaus mit höherer Windschutzscheibe
höheres Fahrerhaus mit vergrößerter Windschutzscheibe
Mercedes Zetros (4x4- und 6x6-Version) |
Kubische Kabine
1963
1965
1965
ab 1965
ab 1969
1977
mit der Zeit |
für schwere Fahzeuge kantig gestaltete Kabine
längeres Fahrerhaus, Kabine nicht kippbar
kippbare Kabine
neu gestaltete Frontlenker (kubische Form, 6-8 t Gesamtgewicht, 80 PS)
9 t Gesamtgewicht, 110 -130 PS
Überarbeitung der Baureihe (Glättung des Fahrerhauses, Scheinwerfer in Stoßstange; 7, 10, 11 t Gesamtgewicht, 90 PS)
Anstieg der Motorleistung auf 320 PS |
Neue Generation und Leichte Klasse
1973
1988
1996
1998
2001
2004
2004
2008 |
Einführung der "Neuen Generation" (NG) - Neukonstruktion mit neuem Erscheinungsbild
weitere Überarbeitung: Bezeichnung der Fahrzeuge als "Schwere Klasse" (SG). Version SK Deflektor - veränderter Kühlergrill
neu konstruierte Schwere Klasse „Actros
Bezeichnung „Atego" für leichte LKW
Ablösung der schweren Atego-Modelle durch Axor-Baureihe
Actros MP2
Facelift des Axor
Actros MP3 |
Typbezeichnungen
bis 1954
1954 - 1963
ab 1963
1973 |
Typbezeichnung durch Buchstaben + Zahl (L 3500). L= Lastkraftwagen; weitere Buchstaben
für Art des Fahrzeugs; Zahl = Nutzlast in kg
Zahl steht für interne Typenbezeichnung ohne Bezug auf Gewicht oder Motorleistung
(unlogisches System)
Neues System: Beibehaltung der Buchstabenkombination; bei dreistelliger Zahl: 1. Ziffer =
Gesamtgewicht, bei vierstelliger Zahl: 1. und 2. Ziffer = Gesamtgewicht; letzten beiden Ziffern = ein Zehntel der Motorleistung
bei "Neuer Generation" Buchstabe hinter der Zahl, Wegfall von L und P |
Buchstabenkombinationen
LKW
Allradfahrzeug
Betonmischfahrzeug
Feuerwehrfahrzeug
Militärfahrzeug
Kipper
Kommunalfahrzeug
Müllwagen
Frontlenker-LKW
Sattelzugmaschine
Fahrzeug für Getränketransporter |
L
A
B
F
G
K
Ko
M
P (Pullmann)
S
Z (Zentralrohrrahmen) |
Aktuelle Modellreihen
- Actros MP3
- Actros MP2
- Axor
- Atego
- Econic II
- Unimog
- Zetros
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